

"Wien war immer schon eine offene Stadt."
Funktion: Wiener Bürgermeister
Herkunft: Niederösterreich

"Net zu lang überlegen beim mitmachen, sonst ist es zu spät."
Funktion: Raiffeisen-Chef
Herkunft: Niederösterreich
Renate Brauner
Vizebürgermeisterin, Stadträtin für Finanzen, Wirtschaftspolitik und Wiener Stadtwerke sowie Vorsitzende der Wiener SPÖ-Frauen
Brigitte Jank
Präsidentin der Wirtschaftskammer Wien und Obfrau des Wiener Wirtschaftsbundes
Fritz Strobl
WKÖ Vizepräsident, SPÖ-Gemeinderat
Erwin Hameseder
Generaldirektor der Raiffeisenlandesbank und der Raiffeisen-Holding NÖ-Wien
„Wir sind ein Wirtschaftsverein, kein Sozialverein.”
„Fordern und fördern!“ – das ist einer der wesentlichen Orientierungspunkte des Vereines „Wirtschaft für Integration“.
„Wir haben den gemeinsamen politischen Willen, etwas zu bewegen, weil Integration ein großes Zukunftsthema für Wien ist und daher heute einer gemeinsamen Anstrengung bedarf!“ so die Schirmherren der Initiative, Bürgermeister Michael Häupl und Raiffeisen-Generalanwalt Christian Konrad. Vor dem Hintergrund der großen wirtschafts- und gesellschaftspolitischen Bedeutung, will der Verein „Wirtschaft für Integration“ das Thema Zuwanderung und Integration in einer neuen und konstruktiven Weise behandeln.
Von zwei Freunden ins Leben gerufen
Initiiert wurde „Wirtschaft für Integration“ von zwei Freunden: Ali Rahimi, Wiener Unternehmer mit Geburtstort Teheran und Georg Kraft-Kinz, Vorstandsdirektor der Raiffeisenlandesbank NÖ-Wien. „Nach langen und intensiven Gesprächen mit vielen verschiedenen Freunden und Kollegen haben wir im Herbst den Punkt erreicht, an dem uns klar war. Wir können nicht länger nur darüber reden, wir müssen etwas tun!“ Denn gemeinsam ist den beiden bewusst: „Eine gelungene Integration ist eine historische Chance und eine Notwendigkeit für die Stadt, die wir jetzt aktiv anpacken und zu der wir unseren Beitrag leisten müssen.“
Die beiden haben einen „potenzialorientierten Zugang“: „Wir sind ein Wirtschaftsverein, kein Sozialverein!
Der Mut und die Weitsichtigkeit vieler österreichischer Wirtschaftstreibender hat unserem Land sehr viel an Zuwachs des Wohlstands gebracht“, plädieren Ali Rahimi und Georg Kraft-Kinz, als Obleute des Vereines „Wirtschaft für Integration“, für „Mut und Bewegung auch beim Zusammenleben von Menschen unterschiedlicher Kulturen“.
„Wir wollen Impulsgeber sein, wir freuen uns über jeden Unternehmer, der uns unterstützt!“
Mit diesem positiven Zugang wurden erste Gespräche geführt und die Resonanz war enorm: Mit Frauen und Männern aus der Wirtschaft, UnternehmerInnen und ManagerInnen. „Unser Ziel ist es, noch viele weitere Unternehmer, denen die Zukunft Wiens am Herzen liegt, für unsere Initiative zu gewinnen.“, so Ali Rahimi und Georg Kraft-Kinz.
Integration ist ein Langzeitprogramm
„Integration benötigt Zeit!“, wissen Georg Kraft-Kinz und Ali Rahimi. „ Als Manager und Unternehmer geben wir daher der Nachhaltigkeit den Vorrang und sehen unsere Plattform als ein auf Dauer angelegtes Projekt.“.
Im Zentrum der Aktivitäten stehen das Fördern, Bekanntmachen und Vernetzen von Projekten und Initiativen. Ali Rahimi und Georg Kraft-Kinz: „Wir verstehen uns als Impulsgeber für Wirtschaft, Politik und Bevölkerung.
Qualifikation als Chance
Jedes fünfte Unternehmen in Wien hat einen Chef, dessen Familie zugewandert ist. Die Handwerker und Greißler dieser Stadt sind ein täglicher Beweis für die Leistungsbereitschaft der neuen Bürger von Wien!“
Gute Qualifikationen von Migrantinnen und Migranten bedeuten letztlich auch gute Integration. Deutsch zu lernen, um beruflich vorwärts zu kommen, ist keine Forderung an Migrantinnen und Migranten um Druck auszuüben, sondern um Chancen nützen zu können. So wird eine der Initiativen des Vereines sich auf gezielte Stipendien und Förderungen konzentrieren. „Wir wollen De-Qualifizierung verhindern!“







